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Der große Gatsby

Francis Scott Fitzgerald

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Die »Roaring Twenties«

Francis Scott Fitzgerald in einer Bühnenfassung von Rebekka Kricheldorf

Manches Geheimnis und diverse Legenden ranken sich um Jay Gatsby. Niemand kennt die Wahrheit über seine Vergangenheit oder die Quelle seines sagenhaften Reichtums. Auf seinem schlossartigen Anwesen auf Long Island veranstaltet er exorbitante Partys, zu denen die oberen Zehntausend aus New York herbeiströmen. Doch der einzige Gast, für den Gatsby all das inszeniert, bleibt aus: Daisy Buchanan, seine Jugendliebe und das Ziel all seiner Sehnsüchte. Daisy ist jedoch längst mit Tom verheiratet, der seinerseits eine Affäre mit Myrtle Wilson pflegt. Myrtle träumt davon, ihre bescheidene Existenz als Ehefrau des Tankstellenbetreibers George gegen die glitzernde Welt der Reichen und Schönen einzutauschen. Als Gatsby mit Nick Carraway einen neuen Nachbarn begrüßen kann, eröffnen sich neue Möglichkeiten. Denn Nick, der ein Cousin von Daisy ist, lässt sich von Gatsby in dessen Pläne einspannen, arrangiert bald das lang ersehnte Wiedersehen …

Francis Scott Fitzgerald schuf mit seinem Roman Der große Gatsby ein Sinnbild der 1920er-Jahre, in dem Reichtum und Armut aufeinanderprallen. Bis heute wirkt die Anziehungskraft von Gatsbys schillernden Partys und Exzessen, die die innere Leere zu füllen suchen. Kann man die Vergangenheit zurückholen? Was passiert mit der großen Sehnsucht, wenn sie in Erfüllung geht? Ein Fest am Abgrund, begleitet von einer Inszenierung mit Live-Band und ekstatischem Tanz, die die Atmosphäre der »Roaring Twenties« lebendig werden lässt.

Triggerwarnung: Es existiert eine Triggerwarnung, die Sie hier nachlesen können.
  • Spieldauer 02:30
  • Erster Termin war am 22.03.2025
  • Spielort Stadttheater Niederwall 27 33602 Bielefeld
  • Altersempfehlung ab 14 Jahren

Auf der Bühne

Das Team

Pressestimmen

ein opulenter Theaterabend mit hohem Schauwert

Als bittere Paraphrase auf die Illusion des amerikanischen Traums, den F. Scott Fitzgerald schon vor 100 Jahren für gescheitert hielt, funktioniert Der große Gatsby auch heute noch. Dass Fitzgerald es trotz des ausschweifenden Materialismus und der Gefühlskälte der von ihm beschriebenen Reichen und Schönen gelingt, Sympathie für seine Figuren aufzubringen, vermittelt sich auch in der Inszenierung Malte Kreuzfeldts. Insgesamt ein opulenter Theaterabend mit hohem Schauwert, überzeugenden darstellerischen Leistungen, spektakulären Kostümen (Sandra Maria Paluch) und einem fantastischen Bühnenbild, verantwortet vom Regisseur selbst. Das Publikum quittierte den hier getriebenen hohen Aufwand mit stehenden Ovationen. Sehr sehenswert

Neue Westfälische

24.03.2025

Haut das Publikum von den Sitzen

Das überragende Ensemble wechselt virtuos zwischen feinsinnigem psychologischem Spiel und überdrehten, explosiven Szenen. (…)

Bei aller szenischen Kreativität bleibt immer ein grundlegendes Gefühl der Verlorenheit spürbar. Das ist der Kern des Romans, den Regisseur und Bühnenbildner Malte Kreutzfeld ausgezeichnet herausarbeitet. Es braucht keine Holzhammer-Verweise, um ein heutiges Lebensgefühl kenntlich zu machen. Der große Gatsby steht für ein System der Verlockungen und Verführungen, für die Raserei des Augenblicks, die niemanden auf Dauer glücklich macht. (…)

So geht es in dieser rauschhaften, musikalisch wie optisch opulenten Aufführung im Grunde um die Einsamkeit. Die Protzpartys des großen Gatsby bieten zwar keine Lösung. Aber das lustvolle Spiel des Ensembles haut das Publikum von den Sitzen. Jubeln verbindet.

Theater der Zeit online, 25.03.25

25.03.2025

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Stadttheater

Niederwall 27 33602 Bielefeld
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