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  • Spiel

Kleiner Mann, was nun?

Hans Fallada

ca. 2 Stunden, keine Pause

Termine & Tickets

Impressionen

Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
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Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
Dekoratives Szenenfoto aus Kleiner Mann, was nun.
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Details

Ein Plädoyer für Menschlichkeit

Johannes und Emma Pinneberg, genannt Lämmchen, sind ein junges, frisch verheiratetes Paar in Erwartung ihres ersten Kindes und immer wieder optimistisch, obwohl die Zeiten schwierig sind. Von Ducherow, wo Pinneberg seine Anstellung als Buchhalter verlor, geht es nach Berlin. Denn dort winkt eine Stelle als Verkäufer für Herrenkonfektion. Doch das geringfügige Gehalt ist selbst für das Nötigste, für Wohnung und Essen, zu knapp. Und was wird, wenn der kleine Murkel erst da ist, dem es nun erst recht gut gehen soll? Der Umsatzdruck für Pinneberg ist groß. Bei Nichterfüllung der Verkaufsquote droht die Entlassung. Die Angst vor dem sozialen Abstieg wird real.

Berührend und warmherzig beschreibt Hans Fallada am Beispiel der Pinnebergs das Abrutschen des Mittelstands in Zeiten von Inflation und Wirtschaftskrise 1932. In dieser rauen Zeit kamen ein Jahr später die Nationalsozialisten an die Macht. Dagegen setzt Fallada ein Plädoyer für Menschlichkeit, Zusammenhalt und Liebe in Zeiten von Knappheit und sozialer Kälte.

  • Spieldauer 02:00
  • Erster Termin war am 24.01.2026
  • Spielort Stadttheater Niederwall 27 33602 Bielefeld
  • Altersempfehlung ab 14 Jahren

Auf der Bühne

Das Team

Pressestimmen

Sehenswert in jeder Sekunde

Wie das junge Paar mit dem festen Willen, unbedingt glücklich sein zu wollen, unter die Räder der Wirtschaftskrise gerät, das zeigt die Inszenierung von Dariusch Yazdkhasti (…) auf eindrückliche, auf besondere Weise und schenkt dem enthusiastischen Publikum einen außergewöhnlichen Abend.

Mit Bravo-Rufen und stehenden Ovationen werden Darsteller, Regieteam und auch die Technik-Crew gefeiert, denn Kleiner Mann, was nun? ist ein multimediales Erlebnis, das mit seinem zeithistorisch realistischen Bühnenbild (Julia Hattstein) und den auf schöne Art detailverliebten Kostümen und Frisuren (Julia Wartemann) in der Zeit bleibt, zu der der Roman erschienen ist (1932).

Für den Sog, den die Unaufhaltsamkeit der Ereignisse auslöst, sorgt das Spiel auf zwei Ebenen: Da sind die Schauspieler auf der Bühne, die beinah verloren wirken inmitten dessen, was sie nicht aufhalten können. Und da sind die Schauspieler, live gefilmt (Pascal Mächtle, Alina Heuer) und überlebensgroß auf eine transparente Gaze projiziert. So rücken die Figuren nah heran an Zuschauerinnen und Zuschauer – ihre Ängste, der Druck, unter dem sie stehen, aber auch die Liebe zwischen Pinneberg und Lämmchen. (…)

Sehenswert in jeder Sekunde mit der Art der aufwändigen Inszenierung als Sahnehäubchen. 

Westfalen-Blatt

26.01.2026

ein faszinierender, perspektivisch reicher Abend

Exzellente darstellerische Leistungen prägen das Stück bis in die Nebenrollen (…) Hinzu kommen opulente zeittypische Kostüme (…) und ein ganzes Arsenal an Bühnenbildern, deren detailreicher Aufbau fast schon Kinoqualität erreicht. Warum das so ist, ergibt sich (…) aus der ganz besonderen visuellen Herangehensweise: Zwischen Publikum und Spiel hängt eine bühnenhohe, durchsichtige Gaze-Leinwand, auf die das Geschehen projiziert wird. (…) Theater wird hier nicht nur gezeigt – es wird gefilmt, gerahmt, vermittelt. Schnell kann zwischen den verschiedenen Bühnenbildern gewechselt werden, was der Dynamik sehr zugutekommt. Zudem erlaubt die Kamera einerseits eine ungewohnte Nähe, wo das Theater sonst Distanz wahrt. Auch intime Momente werden groß, beinahe dokumentarisch.

(…) ein faszinierender, perspektivisch reicher Abend mit einem außerordentlich spielfreudigen Ensemble. Humorvolle Passagen bringen Leichtigkeit, Kostüme und Bühnenbild sowie nicht zuletzt die ganz besondere visuelle Qualität des Gebotenen machen das Stück zu einem Erlebnis für alle Sinne. Unbedingt sehenswert. 

Neue Westfälische

27.01.2026

Gefördert von


Anfahrt

Stadttheater

Niederwall 27 33602 Bielefeld
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Die Geschichte des Theaters Bielefeld beginnt, als eine Bürgerinitiative mehr Kultur in ihrer Stadt fordert. Durch ihre Spenden wird der Bau des Stadttheaters ermöglicht und das Theater Bielefeld wird 1904 eröffnet. Seitdem ist es das kulturelle Zentrum Ostwestfalens, das mit seinem Publikum lebt und sich mit ihm wandelt.

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